Über uns

Wir, die Organisatoren dieses Projektes, sind eine deutsch-peruanische Familie. Da wir die Probleme in einem Land wie Peru persönlich kennen, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die Situation von Bedürftigen, besonders Kindern aus Ärmsten Verhältnissen, verbessern zu helfen. Dieses Ziel verfolgen wir schon seit 1996.

Als Name für das Projekt wurde "El Niño" gewählt: "Das Kind". Dieser Begriff ist auch bekanntgeworden als Bezeichnung für die immer wieder auftretenden katastrophalen Klimaveränderungen in dieser Region.
Peru liegt außerdem in einem aktiven Erdbebengebiet, in dem man täglich mit Erschütterungen unterschiedlicher Stärke rechnen muss. So wurde im Juni 2001 auch die schöne alte Kathedrale in der Stadt Arequipa stark beschädigt



Ein Teil unserer Arbeit war die Organisation und Kontrolle sozialer Projekte, die wir während unserer Peru-Aufenthalte realisieren konnten. Wir erreichten, dass das uns anvertraute Geld zu 100 % für die vorgesehenen sozialen Zwecke verwendet wurde.
Ein anderer Teil unserer Tätigkeit war die enge Zusammenarbeit mit Kunsthandwerkern aller Art, besonders in Arequipa im Süden von Peru, aber auch in anderen Orten. Weil wir immer versuchten, besonders bedürftige, kinderreiche Familien zu erreichen, war die Arbeit für uns oft sehr mühselig. Wir besorgten u. a. Werkzeuge und Materialien, die auf dem einheimischen Markt nicht zu finden waren, finanzierten Kurse für geschickte junge Leute und organisierten Operationen für kranke Familienmitglieder. Besonders respektierten wir stets das Urheberrecht der Kunsthandwerker auf ihre Muster, denn es ist in Peru üblich, schöne Muster aufzukaufen und dann zu kopieren.
Im Jahr (2002) beendete die deutsche Institution, die das Projekt bisher unterstützt hatte, die Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeitern (wegen "Geldmangel"), trotz vorheriger Versprechungen, ohne nach möglichen Alternativen zu suchen, und beendete damit auch unsere gesamten jahrelangen Bemühungen für inzwischen Dutzende von Familien mit vielen Kindern, auch Behinderten.

Wir hoffen aber, dass eine andere Institution dieses Projekt weiterführen kann und möchte, und mit uns Kontakt aufnimmt.